Herr Emma packt aus – Bekenntnisse eines Skeptikers #8

Hallo Ihr Lieben,

da sind wir wieder. Willkommen zur 8ten Folge von „Herr Emma packt aus – Bekenntnisse eines Skeptikers“

Wir kommen langsam zum Ende.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen. :-*

~♥~

Wer seine Ernährung umstellen möchte, muss nicht von heute auf morgen seine Essgewohnheiten ändern, das habe ich bereits erwähnt. Wer sich überfordert fühlt vom Verzicht auf sein wöchentliches Steak, dem empfehle ich: bleiben Sie erst mal dabei! Wenn Sie ansonsten gesunde, pflanzliche Lebensmittel essen, ist das doch prima. Manchmal muss man erst auf den Geschmack kommen, und davon gibt es in der veganen Ernährung jede Menge, das kann ich Ihnen versprechen.

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Unser Einstieg in die vegane Ernährung waren grüne Smoothies. Der Erfinderin dieser Powerdrinks, Frau Victoria Boutenko, kann ich gar nicht genug danken für ihre geniale Idee, Obst und grünen Salat zu mixen. Der Grundgedanke ist, dass wir sehr, sehr viel Obst und Salat essen müssen, wenn wir unsere Nährstoffe aus diesen beiden Nahrungsmitteln beziehen wollen. Das ist anstrengend und zeitaufwendig. Wenn wir aber beides in einen Mixer geben und dort schon sozusagen vorkauen, sparen wir uns den ganzen Stress und kommen auf einfache Art und Weise an die Nährstoffe heran.

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smoothie bowl zum Löffeln :-)

smoothie bowl zum Löffeln 🙂

 

Nach skeptischer Lektüre ihrer Bücher schafften wir uns also einen Hochleistungsmixer an (das ist wichtig, denn nur mit genügend Power werden die Strukturen der Pflanzen so aufgebrochen, dass unsere Verdauung diesen Schritt übergehen kann) und probierten die ersten Rezepte. Ehrlich gesagt war der erste Schluck – nun ja, gewöhnungsbedürftig. Salat ohne Dressing zu essen war ich nicht gewohnt, der Geschmack des Obstes wurde vom Salatgeschmack überlagert und es sah etwas seltsam aus. Man soll den Smoothie ja auch nicht einfach trinken, sondern erst mal gründlich kauen, und auch das war anfangs ein komisches Gefühl. Wir haben aber dann mit verschiedenen Salaten oder auch Spinat und anderem Blattgemüse experimentiert, wir haben verschiedene Obstsorten verwendet (möglichst nur eine oder zwei auf einmal) und sind so Schritt für Schritt auf den Geschmack gekommen.

 

Man kann natürlich auch eingefrorenes Obst und Gemüse zu Smoothies verarbeiten. Spinat, Grünkohl oder verschiedene Beeren findet man in jedem Einkaufsmarkt. So kann man sich leicht einen Vorrat anlegen und seine Smoothies noch abwechslungsreicher gestalten.

Heute brauche ich morgens erst mal einen Smoothie (noch vor dem Kaffee!), sonst komme ich gar nicht erst in Schwung. Und der Mixer (der nicht ganz billig war) hat sich längst bezahlt gemacht, denn er läuft erstens jeden Tag und kommt außerdem auch bei anderen Gelegenheiten zum Einsatz.

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Smoothierezepte gibt es mittlerweile sowohl in Büchern als auch im Internet – mehr als man trinken kann und für jeden Geschmack. Mein Grundrezept möchte ich Ihnen trotzdem nicht vorenthalten; es geht fast immer, weil die Zutaten das ganze Jahr über problemlos zu bekommen sind:

1 Banane

1 – 2 Äpfel (je nach Größe)

1 Birne

1 Handvoll Salat (wer mutig ist, kann auch Babyspinat nehmen)

Alles mit ca. 200 ml Wasser in den Mixer geben und schön cremig mixen – fertig!

Auf die Gesundheit! Cheers!

Auf die Gesundheit! Cheers!

 

 

Probiert es mal aus. Macht Euch die smoothies so, wie sie Euch schmecken. Aus frischen Zutaten mit Eurem Lieblingsobst und Lieblingsgrünzeug. Gerne eine Dattel zum Süßen falls Ihr das braucht. Wohl bekomm’s! 🙂

Bleibt gesund und habt ein tolles Wochenende ♥

2 comments

  1. Syl says:

    Wunderbar so isst es! Ich liebe sie auch so, nix tut so gut am Morgen wie ein Smoothie! Ich würde es nieee mehr mit einem Crossaint tauschen, wenn ich nur daran denke wie müde der mich gemacht hat. Schade dass so viele noch Angst von den grünen Smoothies haben, aber es wird glaube ich, es wird langsam:-) ganz liebe Grüße an Euch meine liebe grüne Freunde!

    • Christel Hock-Jenne says:

      Grüne Freunde :-))) Ja, ich glaube auch, dass immer mehr Leute neugierig auf die smoothies werden. Wichtig finde ich, dass sie sie so machen wie sie ihnen schmecken, damit sie auch dabei bleiben. Was nützt der cleanste smoothie wenn er nicht getrunken wird. Ich mache auch manchmal Leinsamen rein, Datteln, Ingwer, Zimt, Vanille, damit es mir nicht langweilig wird. Und das Mixen macht echt Spaß. 🙂

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